1928
Landesheimatspiele Hohenstein 1928 - Siegfried
Deutschland, Witten
Die Landesheimatspiele der Provinz Westfalen wurden auf dem Hohenstein in den Jahren 1926 bis 1932 aufgeführt. In der Spielzeit von Juni bis Oktober 1928 wurde Siegfried gespielt. Auf dem Bild Krimhild. Die aufwendigen Kostüme wurden von der Wittener Künstlerin Elisabeth Schmitz entworfen.
Das Jahr 1932 beendete aus wirtschaftlicher Not (Weltwirtschaftskrise und verregnete Sommer) das Naturtheater. Aber sechs Jahre wehten an den Spieltagen - Mittwochs, Samstags und Sonntags - im Sommer die mächtigen Fahnen vom Rathausturm. Sie gaben im weitem Umkreis den Besuchern Kunde, dass jeweils um 16 Uhr die Spiele begannen; sie waren den Hunderten von Mitwirkenden das Zeichen, dass sie um 14 Uhr bei den Glocken sein mussten. Auf der Anhöhe, wo die Garderobenräume standen, hatte der Bochumer Verein im mächtigem Glockenstuhl ein Geläut von drei Glocken für die Spiele errichtet. Über eine Millionen Zuschauer haben in den sechs Jahren des Bestehens die Landesheimatspiele in Witten besucht.
Dr. Konrad Maria Krug: Westfalenspiegel Oktober 1969 (Westfälischer Heimatbund)
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